Jahresbericht der Präsidentin für das Jahr 2025

Den Jahresbericht zum Jahr 2025 möchte ich gerne mit der Jahreslosung 2026 beginnen: Sie richtet sich nach Offenbarung 21,5: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!»

Wir befinden uns in einer Zeit des Wandels. Vieles, was sich lange bewährt hat, wird hinterfragt oder geändert. Beständiges kann sich nicht mehr halten und Verlässliches wird auf den Kopf gestellt. Ob das gut oder schlecht ist, möchte ich mir nicht anmassen zu beantworten.

Auch für uns als GoKat hat das letzte Jahr viele Veränderungen mit sich gebracht. Einerseits hat sich der Vorstand neu aufgestellt. Alfred Schlatter und ich haben seit der letzten Mitgliederversammlung den Vorsitz übernommen und teilen uns die Arbeit mit Sitzungsvorbereitung und Protokollführung. Wir ergänzen uns gut und können auf einen sehr zuverlässigen und arbeitsfreudigen Vorstand zählen. Auch die zwei neuen Vorstandsmitglieder Katja Bühler und Nina Schertenleib sind mit ihrem Engagement und ihren Ideen einen Gewinn für unsere Arbeit. Zum Glück konnten wir Hanni Pudney im Vorstand als Beisitzerin behalten, denn sie kann uns viel über ihre Erfahrung im Präsidium weitergeben. Auch Beatrice Pavlicek und Barbara Meyer Schäfer sind eine Bereicherung, da sie nun schon einige Jahre Erfahrung in der Rechnungsführung und der Gestaltung des Katechos mit sich bringen. Vielen Dank euch allen für eure Arbeit.

Auch unser Berufsbild steht vor Veränderungen oder ist in Veränderung. Dies wirkt sich auch auf unsere Arbeit im GoKat aus. Am 28. November 2025 hat die Synode die neuen Richtlinien zur Zukunft der KUW beschlossen und dies wird an vielen Orten frischen Wind in unsere religionspädagogische Arbeit bringen.

Die Ausbildung der zukünftig religionspädagogisch Tätigen ist im Wandel und wird mit diesem Jahr neu aufgegleist. Wir hoffen, dass sich viele für die neue Ausbildung interessieren und unser Beruf damit wieder neue Akteure findet und wir damit mehr Vereinsmitglieder gewinnen können. Mehr dazu später an unserer Mitgliederversammlung.

Vieles ist neu und anders. Auch im Haus der Kirche hat sich durch die Reorganisation einiges geändert. Neu sind nicht mehr Bereiche zuständig, sondern Foki oder Fokusse... Wir freuen uns nun aber mit Marika Sala-Veni ein bekanntes Gesicht als Ansprechperson zu haben und den Austausch fördern zu können.

Wir sind in verschiedenen Arbeitsgruppen vertreten und es ist uns wichtig, dass unser Berufsstand auf Augenhöhe mit den anderen Ämtern wahrgenommen wird. Darin sind wir auch im Austausch mit dem Pfarrverein und dem Sozialdiakonischen Verein, mit dem auch im vergangenen Jahr zwei Treffen zum Austausch unserer Anliegen stattgefunden haben. Gemeinsam sind wir stärker und können uns für unseren Berufsstand einsetzen. So findet am 10. September ein Treffen mit dem Synodalrat statt, wobei sicher Themen aufgenommen werden, bei denen wir gemeinsam einen Schritt weiterkommen möchten, wie z.B. die Anstellung durch die Kantonalkirche.

So freuen wir uns auch in diesem Jahr auf viel Spannendes und Neues, das auf uns zukommt. Was sich ändert, soll bedacht angegangen werden, es darf aber auch Beständiges gepflegt und an Traditionen festgehalten werden.

Wir danken Euch für euren Beitrag für den Verein.

Barbara Wenger im März 2025